Aktueller PMBOK Guide 6th Edition

Projektmanagement: Wann amortisiert sich eine PMP-Zertifizierung nach PMI?

Wie sinnvoll ist eine PMI/PMP-Zertifizierung? Als Trainingsanbieter sind wir in der Frage naturgemäß wenig neutral. Deshalb haben wir Honorare recherchiert und einen unserer Kunden gefragt.

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Veröffentlicht: 13.01.2011

Warum gerade jetzt?

Die Überarbeitung der PMI-PMP-Prüfung ist für August 2011 angekündigt. Ungefähr 30 Prozent der Prüfungsinhalte werden sich ändern. Grund hierfür ist eine Aktualisierung der Role Delineation Study des PMI. Damit sollen Änderungen im Aufgabenfeld von Projektmanagern innerhalb der letzten sechs Jahre besser berücksichtigt werden. Die Trainer werden sich vorbereiten – aber die Erfahrungen mit den bisherigen Prüfungen sind natürlich größer.

Höheres Gehalt oder Honorar

Ab wann lohnt sich der Aufwand in finanzieller Hinsicht? Der durchschnittliche Stundensatz für “Projektleiter” in Verbindung mit dem Stichwort “Projektmanagement” liegt bei 84 Euro. Mit PMI bzw. PMP-Qualifizierung liegen die Stundensätze bei 88-92 Euro (Quelle: GULP-Stundensatz-Kalkulator Januar 2011).

Der Aufwand für einen Vorbereitungskurs inklusive Material liegt bei etwa 2.000 Euro je nach Anbieter. Hinzu kommen die Prüfungsgebühren von $ 405 bis $ 555, also ungefähr 430 Euro. Rechnet man den erhöhten Stundensatz gegen die Kosten auf, amortisiert sich die Investition in drei bis sechs Monaten. Die Zeitinvestition von 100 bis 150 Stunden Eigenstudium bleibt dabei ohne Berechnung.

Chancen am Arbeitsmarkt

Ob Monster, GULP oder Stepstone: In den Stellenbörsen finden sich mehr und mehr Job-Angebote, die eine PMP/PMI-Zertifizierung als “must have” voraussetzen. Die Stellenangebote vieler großer Unternehmen weisen das gleiche Bild aus: Ohne Zertifizierung geht bei T-Systems, Telekom und Co. fast nichts mehr.

Was Kunden sagen

Wir haben Herrn Egon Hübinger-Graner vom Pharma-Unternehmen Lilly Deutschland GmbH gefragt. Wir haben ein Inhouse-Vorbereitungstraining auf die PMP-Prüfung in englisch für die Projektmanager durchgeführt. Er ist Senior Project Manager und unterstützt Projektleiter in einem globalem Project setting.

“Als wir die Fortbildung unserer Projektleiter in die Wege geleitet haben, wollten wir ganz klassisch die Kosten senken, die Projektlaufzeiten verkürzen und die Verlässlichkeit der Projektplanung steigern. Sechs Monate später zeichnen sich verschiedene Veränderungen ab:

Wir arbeiten viel mehr mit Indikatoren. Zum Beispiel stellen wir stärker als zuvor die Kosten in den Mittelpunkt und leiten Kenngrößen ab. Bei jeder Abweichung vom Plan fragen wir konsequent: Was kostet die Änderung? Was bringt sie?

Die Projektleiter gleichen ihre Nomenklatur an. Die Mitarbeiter entwickeln damit die gleichen Vorstellungen von Begriffen und Inhalten. Dadurch können wir den Abstimmungsaufwand senken. Je größer und internationaler ein Projekt, desto sinnvoller ist die Ausbildung. Der Vorteil der einheitlichen Sprache kommt dann voll zum Tragen. Aber auch die Zusammenarbeit mit Consultants wird einfacher.

Auf dem Weg zur Projektorganisation ist das PMI/PMP-Training ein Baustein, aber noch nicht die Lösung. Der Wirkungsgrad der Trainings hängt von den internen Strukturen ab. Deshalb arbeiten wir an unserer Organisation. Mit den Trainings haben wir mehr Klarheit darüber gewonnen, an welchen Schrauben wir drehen müssen.

Ich arbeite schon über 15 Jahre im Projektmanagement. Natürlich war ich am Anfang skeptisch, ob sich der Aufwand lohnt und ob ich wirklich die Prüfung ablegen muss. Inzwischen finde ich die PMP-Prüfung gut. Der Beleg meiner Qualifikation interessiert mich herzlich wenig. Mit geht es viel mehr um die Inhalte. Um die Prüfung zu bestehen, muss ich tief in die Themen einsteigen. Darin sehe ich den Vorteil.

Aus meiner Sicht wird die PMP-PMI-Qualifizierung immer wichtiger. Auch mein ehemaliger Arbeitgeber setzt die Zertifizierung inzwischen voraus. Ich lese die Stellenanzeigen, aber mit einem ganz anderen Interesse als üblich.

Da ich inzwischen die PMP/PMI-Konzepte und Nomenklatur kenne, kann ich aus den Anzeigen ablesen, wie weit der jeweilige Arbeitgeber auf dem Weg zur Projektorganisation voran geschritten ist und welchen Stellenwert das Projektmanagement im seinem Unternehmen hat.”

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