Klassisches Projektmanagement

Klassisches Projektmanagement ist bestimmt durch ein hohes Maß an Standardisierungen, d. h. ist bestimmt durch den Einsatz standardisierter Projektmanagementsysteme. Dadurch sind Ergebnisse objektiv leicht zu erfassen und als Referenz auszuweisen.

Darüber hinaus ist natürlich eine gewisse Reputation als Referenz Grundvoraussetzung für die Bezeichnung und Zuordnung als akzeptierter, klassischer Ansatz.Im Wesentlichen grenzt sich der Begriff vom agilen Projektmanagement ab, in dem ein erhöhtes Maß von Flexibilität an den Tag gelegt wird.

Dementsprechend gilt die Einteilung eines Projektes in feste Phasen als integraler Bestandteil des ursprünglichen Ansatzes. Ausgehend von einer Initiierung und Planung geht das Projekt dann zur Realisierung und Steuerung über, zu guter Letzt folgt der Abschluss. Klassisches Projektmanagement trennt diese einzelnen Schritte mithilfe von festen Meilensteinen. Zur Ablaufplanung dient die Netzplantechnik oder ein vergleichbarer Ableger dieser Methodik.

Der hohe Grad an Verlässlichkeit in Bezug auf die Einhaltung von Terminen und Fristen stellt den wesentlichen Vorteil dieser Vorgehensweise dar. Dafür zeigt sich klassisches Projektmanagement eher wenig anpassbar bei kurzfristigen Modifizierungen der Zielvorgaben, wie sie in der modernen Zeit durchaus häufig vorkommen. Trotz der zum Teil berechtigten Kritik hat sich eine Kombination traditioneller und agiler Ansätze (Hybrides Projektmanagement) in den meisten Fällen erfolgreich bewährt, weshalb das klassische Instrumentarium bis heute eine klare Daseinsberechtigung besitzt.

Klassisches Projektmanagement bezeichnet demnach etablierte und dokumentierte Verfahrensweisen, die allgemeine Anerkennung finden und somit in seiner ursprünglichen Bedeutung musterhaft und nachahmenswert sind.

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