Projektbeteiligte

Projektbeteiligte werden im Projektmanagement in zwei Personengruppen kategorisiert: jene, die unmittelbar in das Projekt involviert sind und jene, die indirekt Einflussnahme auf das Projekt ausüben können.

Der unmittelbare Personenkreis umfasst den Auftraggeber, das Projektteam und Projektleitung sowie jene Personen oder Abteilungen, die das Projektergebnis fortführen werden oder Nutzer des Projektergebnisses sind. Sie sind am Projektverlauf aktiv beteiligt und beeinflussen mit ihrer Leistung den Ergebnisverlauf.

Die zweite Gruppierung wird auch als „externe Projektbeteiligte“ bezeichnet und ist im Projektmanagement häufig in synonymen Gebrauch mit dem Begriff „Stakeholder“. Zu dieser Gruppierung gehören Investoren, Aktionäre, Banken und die übrigen Unternehmensbereiche. Im weitesten Sinn stellen Stakeholder alle Gruppierungen, die im Rahmen einer verantwortungsbewussten und nachhaltigen Unternehmensführung zu berücksichtigen sind. Dazu gehören somit auch Staat und Gesellschaft.

Dies scheint weit entfernt von dem unmittelbaren Projekt-Geschehen. Doch im Unternehmensalltag stellt sich häufig die Situation, dass erfolgreiche und zukunftsträchtige Projekte von Investoren gedeckelt werden, weil der Return on Invest für sie zu gering ist oder zu spät zu erwarten ist. Dies veranschaulicht die Möglichkeit der direkten Einflussnahme von externen Projektbeteiligten.

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