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Sprint (Scrum)

Der Sprint (Scrum) ist ein Vorgehens-Konzept, das ursprünglich zur agilen Entwicklung von Software Anwendung (siehe auch: Agiles Projektmnagement) fand. Mittlerweile wird es branchenübergreifend eingesetzt.

Im Projektmanagement ist es ein Ansatz zum Lean Development und besticht durch sein einfaches Konzept, mit dem komplexe Projekte in überschaubare Teilbereiche strukturiert werden können.

Scrum ist bestrebt, das Wesentliche zu analysieren und zum Kern vorzudringen. Als Instrumentarien dazu dienen sogenannte Aktivitäten, Rollen und Artefakten.

Als Aktivitäten gelten auch Meetings, um den Arbeitsmodus hervorzuheben. Artefakte bezeichnen in diesem Kontext die stetige Verfeinerung der Produkt-Anforderungen.

Die Rollenaufteilung besteht im Scrum in Entwicklungsteam, Product-Owner und Scrum-Master. Dieser Kern wird isoliert betrachtet von möglichen Umsetzungen, um neuen Ideen zur Umsetzung Raum zu lassen. Der jeweils darauffolgende Zyklus wird als Sprint bezeichnet und sieht einen Zeitabschnitt von ein bis vier Wochen vor.

Was der Fußballtrainer als 'nach dem Spiel ist vor dem Spiel' bezeichnet, ist dem Projektmanager der Sprint (Scrum). Der bei jeder Etappe zu erarbeitende Sieg ist hierbei die Erreichung eines Zwischenergebnisses, auf das in der nächsten Etappe aufgebaut werden kann. Dies schließt jedoch nicht aus, dass Ergebnisse des vorigen Sprints wieder verworfen oder durch andere ersetzt werden können.

Die Methode Sprint (Scrum) zeichnet sich durch eine hohe Dynamik aus. Sie ist prädestiniert für Projekt-Teams mit drei bis neun Entwicklern.

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