Rückwärtsrechnung

Die Projektplanung kennt die zwei wichtigen Dimensionen Zeit und Kosten. Für beide Dimensionen ist eine ausreichende Planung erfolgsentscheidend.

Jedoch lässt sich oftmals eine Planung vom Startpunkt zum Endpunkt nicht einfach durchführen, da gerade der Endpunkt kritisch erscheint. Eine Methode zur Planung in dieser Konstellation ist dann die Rückwärtsrechnung.

In der Projektplanung, wie zum Beispiel in der Verwendung eines Netzplanes mit aufeinanderfolgenden Tätigkeiten, beginnt die Rückwärtsrechnung mit dem fixen Endtermin - der Projektfertigstellung.

Anschließend werden alle anfälligen Aufgaben zeitlich so geordnet, dass sich der spätestmögliche Startzeitpunkt ergibt. Das Ergebnis ist wichtig für Gespräche mit dem Kunden. Der Wunschtermin ist fest, aber der Starttermin wird durch Voranalysen hinausgeschoben. Mit dieser Berechnung können Sie genau einschätzen, ab wann der gewünschte Zieltermin nicht mehr eingehalten werden kann.

Ähnlich kann man in der Budgetierung verfahren. Beim Bieterverfahren für Projekte gewinnt oft ein niedriges Gesamtkostenpaket. Somit stehen die Maximalkosten fest. Mit der Rückwärtsrechnung berechnen Sie dann die einzelnen Komponenten der Gesamtkosten, um innerhalb des festgelegten Angebotspreises zu bleiben.

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