1998
2019
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Jahre

Stress durch Aufschieberitis vermeiden: Aufschieben verstehen

Vermeidung beruht auf dem Wunsch, Negatives von uns fern zu halten. Ob bewusst oder unbewusst ablaufend, ist dies ist eine erlernte Strategie!

2. Projektmanagement-Fachkonferenz

am 17. und 18. Juni 2019 in Hamburg

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Zwei Typen von Aufschiebe-Verhalten lähmen uns im Büroalltag. Ertappen Sie sich?

Sind Sie ein Kick-Aufschieber?

Dann vertrödeln Sie erst unnötig Ihre Zeit, um mit Vollgas die letzte Deadline einzuhalten und eiligst Ergebnisse zu erzielen.

Ihr Vorteil: Sie haben den Dreh voll raus und erzielen ganz passable Ergebnisse. Manche ziehen Motivation aus dem künstlichen Druck oder brauchen ihn gar, um in die Gänge zu kommen.

Ihr Nachteil: Sie erschöpfen sich in unnötigem Zeitdruck, unterschätzen oft den Aufwand für Aufgaben und zehren sich in Nachtschichten und pausenlosem Einsatz schnell über Gebühr aus.

Kick-Aufschieber neigen zu folgenden Trugbildern:

  • Ich habe noch jede Menge Zeit
  • Wenn ich erst anfange, läuft es von alleine.
  • Die Aufgabe benötigt gar nicht lange. Das kriege ich später noch hin.

Sind Sie ein Vermeidungs-Aufschieber?

Der Reiz mancher Aufgaben erschließt sich nicht jedem: Ablage, Protokolle schreiben und weiteres mehr. Wenn Sie dies als unsinnig, unangenehm oder langweilig erleben, laufen Sie Gefahr aufzuschieben!

Ihr Vorteil: Sie gehen dem Ganzen vorerst aus dem Wege. Dafür machen Sie freiwillig anderes, etwa Ihre E-Mails checken, was Sie womöglich ähnlich unattraktiv finden, aber aktuell zufriedener macht.

Ihr Nachteil: Der Druck steigt, die miesen Gefühle ebenfalls und die Überwindung wächst zur Qual heran.

Vermeidungs-Aufschieber denken Folgendes:

  • Erst mal die Vorarbeiten korrekt abschließen
  • Bringt eh nichts, wenn die Stimmung nicht passt
  • Morgen wird diese Arbeit sicher besser laufen!

Der Stresspegel steigt, je länger Sie aufschieben!

Ab einem gewissen Stadium geraten Sie in einen Teufelskreis. Zum anfänglichen Stress einer Aufgabe, die ängstigt, langweilt oder fachlich (noch) überfordert, gesellt sich der Symptomstress!

Mögliche Folgen sind:

  • Zwanghaftes Ausweichen
  • Übersteigerte Selbstvorwürfe
  • Unproduktive Vergleiche mit anderen
  • Noch mehr Angst vorm nächsten Mal: Jetzt muss es klappen!

https://www.kayenta.de/Im nächsten Tipp verraten wir Ihnen, wie Sie lästige Aufschiebe-Tendenzen ein für alle Mal stoppen. Garantiert!

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Über den Autor

Werner Plewa
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Projektmanager, Experte für berufliche Weiterbildung und Personalentwicklung. Kontaktanfrage gerne auch bei XING:

Werner Plewa

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