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SMART zum Ziel, auch bei qualitativen Zielen!

SMART zum Ziel, auch bei qualitativen Zielen!

Die SMART-Formel ist die wohl bekannteste Anleitung, um Ziele zu setzen und zu erreichen.

Prägnant vor allem bei numerisch fassbaren Zielen wie eine Umsatzsteigerung Ihrer Vertriebsergebnisse um fünf Prozent oder dem Wunsch, noch rasch drei Kilos abzunehmen bis zum nächsten Badeurlaub.

Weniger bekannt ist, dass die SMART-Formel auch bei qualitativen Zielen gute Dienste leistet! Vorausgesetzt, Sie nehmen sich Zeit, die einzelnen Kriterien konkret zu erfassen.

 

 

 

Welche Ziele sind damit gemeint?

Vielleicht wollen Sie die Stimmung innerhalb Ihres Teams verbessern, das Commitment innerhalb eines Projekts steigern oder die Sticheleien zwischen verhassten Kollegen beilegen.

Stimmungen wie auch Verantwortungsbewusstsein lassen sich jedoch schwer in Zahlen, Daten oder Fakten fassen. Umso mehr dient die SMART-Formel hier als Leitlinie, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.

Nehmen wir die Stimmung im Team als Beispiel:

S – Spezifisch

Starten Sie beim Ist-Zustand: Wann und wie genau zeigt sich das Problem? Wer ist beteiligt?

In welchen Situationen tritt es besonders deutlich an die Oberfläche?

Fragen Sie sich umgekehrt nach Ihrem Idealziel: Woran werden Sie erkennen, dass sich die Stimmung im Team verbessert hat?

M – Messbar

Woran GENAU werden Sie erkennen, dass Ihr Ziel erreicht ist? Gesunkener Krankenstand oder freiwillige Überstunden könnten objektive Anzeichen sein.

Zugleich zählen hier weiche Kriterien, etwa wenn keine dicke Luft mehr herrscht oder Kollegen sich wieder freiwillig untereinander aushelfen.

Ein gutes Indiz liefert die Frage: Wer spürt als erstes, dass sich die Stimmung verbessert hat? Woran?

A – Aktionsorientiert

Was können Sie tun, damit Sie Ihr Ziel erreichen?

Sammeln Sie am besten innerhalb des Teams, dann holen Sie gleich alle mit an Bord. Etwa: Regelmäßiges Stimmungsbild im Teammeeting, Einführung einer visuellen Stress-Skala, schriftliche Befragung nach Ursachen und hilfreichen Maßnahmen, Einzelgespräche mit Kollegen und ggf. externe Beratung, Coaching oder Supervision etc.

R – Realistisch

Dieses Kriterium lässt sich nur in Bezug auf die Motivation und Beteiligung aller sowie den Zeitraum beurteilen, der Ihnen für Fortschritte zur Verfügung steht.

Machbar? Dann los! Unrealistisch? Dann passen Sie Ihre Erwartungen an oder verändern Sie den Zeitrahmen.

T – Termininert

Erst mit einer klaren Deadline entfalten Ziele einen konstruktiven Handlungsdruck.

Wie viel Zeit geben Sie sich und Ihren Kollegen? Fünf Wochen oder fünf Monate? Je nach Zielhorizont müssen Sie Ihre gewählten Aktionen zügig umsetzen oder können sich Zeit lassen.

Behalten Sie Ihre Ziele SMART im Blick, dann entfalten auch weiche Kriterien eine Sogwirkung!

Über den Autor

Werner Plewa
Projektmanager

Experte für berufliche Weiterbildung und Personalentwicklung. Kontaktanfrage gerne auch bei LinkedIn:


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