1998
2019
2
1
Jahre

Kommunikation: Erfolgreicher Perspektivwechsel - So beweisen Sie kommunikative Kompetenz!

Im Job geht es in allererster Linie um die Sache. Läuft alles wie am Schnürchen, ist meist auch das Miteinander entspannt und die Kommunikation gelingt, ohne groß darüber nachzudenken. Doch wie überzeugen Sie, wenn Meinungen differieren oder Sie bereits alle Argumente ausgeschöpft haben?

 

 

Machen Sie sich bewusst, dass Sie Ihre Perspektive flexibel wählen können, um den bestmöglichen Ansatz zu finden.

Prinzipiell geht es dabei um die Sache, die Sie miteinander zu klären haben, unterstützend aber auch um Ihren ganz persönlichen Standpunkt sowie den Ihres Gegenübers.

Der kommunikative Dreiklang

Sachebene

Prüfen Sie, ob Sie beide von der gleichen Sachlage ausgehen. Wenn Sie über den Austausch von Argumenten allein nicht weiterkommen, liegt das Problem womöglich auf der Beziehungsebene versteckt.

Wechseln Sie dann die Ebene, indem Sie Ihr Erleben oder die Ihres Gesprächspartners in den Fokus nehmen.

ICH-Botschaft

Mit einer Ich-Botschaft werden Sie persönlich, denn jetzt sprechen Sie konkret über Ihre Erfahrungen, Erwartungen und ggf. Gefühle.

Dabei können Sie wählen, ob Sie eher Verständnis zeigen: "Das kann ich gut verstehen…" / "Ich an Ihrer Stelle wäre wahrscheinlich auch enttäuscht…" oder sich abgrenzen wollen: "Hierbei stehe ich auf einem ganz anderen Standpunkt." / "So kann und will ich das nicht akzeptieren".

Zudem können Sie unterstützend wirken: "Wie kann ich helfen?" / "Ich zähle in diesem Fall auf Ihre Expertise!" oder Ergebnisse klar einfordern: "Das muss ich jetzt von Ihnen erwarten können!"

DU-Botschaft

Eine Du-Botschaft konfrontiert noch stärker als eine Formulierung aus der Ich-Perspektive.

Sie haben erneut die Wahl, wie einfühlend oder fordernd Sie vorgehen wollen: "Das frustriert Sie vielleicht, aber diese Änderung haben wir dem Kunden bereits zugesagt." / "Sie können mit meiner Rückendeckung rechnen." / "Was macht es Ihnen so schwer, diese Entscheidung zu akzeptieren?"

Oder: "Sie sollten das nicht auf die leichte Schulter nehmen." / "Ihre Haltung ist in diesem Fall eher kontraproduktiv. Lassen Sie uns die Diskussion an diesem Punkt beenden…"

Wechseln Sie die Perspektive Ihrer Kommunikation, um Ihren Gesprächspartner mit ins Boot zu holen!

Je flexibler Sie zwischen Sache, Ich und Du zu springen vermögen, umso leichter finden Sie den Kanal, der das beste Ergebnis garantiert!

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Über den Autor

Werner Plewa
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Projektmanager, Experte für berufliche Weiterbildung und Personalentwicklung. Kontaktanfrage gerne auch bei XING:

Werner Plewa

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