Hey, nicht so schnell – wie du durch langsames Denken zu guten Entscheidungen gelangst

Buch: Hey, nicht so schnell!

Buchvorstellung: Wie trifft man gute Entscheidungen – insbesondere, wenn sie komplex und richtungsweisend sind? Dieser Frage gehen Karen Schmidt und Frank Habermann in ihrem neuen Buch nach.

Um die Frage zu beantworten, hat das Autoren-Duo einiges zusammengetragen. Konzepte aus verschiedenen Fachrichtungen zählen dazu, wie etwa der Psychologie, der Informatik und der Wirtschaftswissenschaft. Und es wurden Interviews mit Top-Entscheidern geführt. Dazu zählen Kai Nowosel, der als Accenture-Geschäftsführer einen milliardenschweren Einkauf leitet, oder auch Mikro Caspar, der mit Mister Spex das Optiker-Business revolutioniert.

Dieses Praktiker-Wissen merkt man dem Buch an. Es tut ihm ausgesprochen gut! Das Buch ist ebenso gespickt mit Anekdoten aus der Business-Praxis wie es äußerst konkrete Hilfen anbietet.

Das Ganze kommt daher als „Arbeitsbuch“. Der Leser und die Leserin können am eigenen Leib erproben, wie leicht und schwer es fällt, das eigene Denken zu beherrschen. Das ist kurzweilig, unterhaltsam und sehr, sehr lehrreich. Doch bevor ich mich in Lobhudelei verliere, hier eine kurze Darstellung des Inhalts.  

Das Buch besteht aus drei Teilen:

Teil 1: Glaub nicht alles, was du denkst!

Der erste Teil führt in das Thema ein. Er erläutert das von dem Nobelpreisträger Daniel Kahneman entwickelte KonzeptSchnelles Denken – Langsames Denken“. Die Konzepte Kahnemans sind es, die Habermann/Schmidt in die Praxis überführen wollen. Und zwar ganz pragmatisch – auch unter dem Druck des Alltagsgeschäfts.

Teil 2: Langsam ist das neue schnell!

Der zweite Teil ist der methodische Hauptteil. Was hier steht, hat man so noch nicht gelesen: eine originelle Methodik, um Entscheidungsprozesse zu gestalten! Im Mittelpunkt steht dabei der „richtige“ Umgang mit Komplexität – das Finden einer „guten“ Lösung, wenn es keine „beste“ gibt oder geben kann.

Das Autoren-Duo stellt eine Reihe von neuartigen Werkzeugen vor, die dabei helfen Entscheidungsprozesse gezielt zu gestalten. Die Tools reichen von einer „Checkliste“ zum Finden der eigenen Rolle im Entscheidungsprozess bis hin zu einem „Decision Canvas“, mit dem man einen Entscheidungsbedarf sehr gezielt durchdenken kann – langsam natürlich. Am Ende des zweiten Teils gibt es noch eine sehr nützliche Darstellung zur situativen Wahl des geeigneten Entscheidungsmodus.  

Teil 3: Alles Gute für komplexe Zeiten!

Der dritte Teil nennt sich „Meta“ – er beschreibt, wie man im Prinzip jede seiner Lieblingsmethoden „langsam denkend“ einsetzen kann (wie die Autoren es nennen). Wie das funktioniert wird am Beispiel der SWOT-Analyse veranschaulicht.

Zu guter Letzt: Alle Methoden des Buchs sind „Creative Commons“. Sie können über die Website von „Over the Fencekostenlos heruntergeladen werden. Um die Methoden richtig – d.h. langsam denkend – zu nutzen, sollte man aber einen Blick in das Buch geworfen haben.

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Buch: Hey, nicht so schnell!

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Wir stehen vor großen Entscheidungen. Dieses Buch zeigt, wie wir sie gemeinsam besser treffen!

 

 

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Über den Autor

Werner Plewa

Projektmanager, Experte für berufliche Weiterbildung und Personalentwicklung. Kontaktanfrage gerne auch bei XING: