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Führungskräfte: Ihr Wohlbefinden am Arbeitsplatz steigern

Führungskräfte: Ihr Wohlbefinden am Arbeitsplatz steigern

Die Führungskraft gibt den Takt vor, an ihrem Beispiel orientieren sie die Mitarbeiter. Fühlen sich die Führungskräfte wohl in ihrer Haut und sind die Mitarbeiter bei guter Gesundheit, stehen die Zeichen gut für hervorragende Leistungen im Team.

Entscheidend für erfolgreiche Führungskräfte: Ihr Unternehmen und Sie in guter Partnerschaft

Mit Ihrem Unternehmen gehen Sie eine Partnerschaft ein, ähnlich wie in einer privaten Beziehung. Am Anfang ist die Begeisterung groß, dann schleicht sich der Alltag ein. Am Schluss scheinen die Macken übergroß. So kann es jedenfalls gehen. Es ist eine Frage der persönlichen Reife einzusehen, dass es weder Märchenprinzen und -prinzessinnen gibt noch ideale Unternehmen.

Kommen Sie zusammen mit Ihrem Unternehmen Ihren Zielen näher? - Wenn Sie die Frage mit „Ja“ beantworten können, heißt es, zusammen zu stehen, auch wenn manchmal Spaß-Faktor gering ausfällt. So lange die Bilanz insgesamt stimmt, ist das in Ordnung. Ihre Zufriedenheit mit Ihrer Position ist ein wichtiger Baustein Ihres Wohlbefindens.

Stärke braucht Muße: Erholung für Führungskräfte

Das private wie das berufliche Leben ist rasend schnell geworden. Abenteuer und Action sind Trumpf. Oder das Gegenteil: An einem freien Tag ist der Mensch vor Erschöpfung einfach faul und „hängt ab“.

In einem Leben zwischen Höchstgeschwindigkeit und Erschöpfung ist die Muße verloren gegangen – der Moment, in dem der Mensch Zeit und innere Ruhe hat, seinen Interessen in seinem eigenen Tempo nachzugehen. Der Müßiggänger ist nicht faul, sondern gesammelt.

Wann hatten Sie das letzte Mal Gelegenheit, am Motorrad zu schrauben, Tiere zu beobachten oder in eine Ausstellung zu gehen, wenn Sie Kunst mögen? Es sind diese Mußestunden, die Kraft schenken, weil sie Distanz zum Alltag ermöglichen – und eine „abgeklärte“ Sicht, was ebenfalls ein schönes, vergessenes Wort ist.

Ohne Fleiß kein Preis?! - Denkblockaden auflösen

Schneller, besser, weiter: Die Buchhandlungen sind voll von Ratgebern für die Selbstoptimierung. Sie versprechen ihren Lesern, mehr in kürzerer Zeit zu schaffen, sich besser zu organisieren, Stärken zu stärken und Schwächen auszugleichen.

Doch die Arbeitshaltung einer fleißigen Biene hat noch keine Karriere gemacht. Disziplin und Fleiß sind notwendig, aber kein Grund für eine Beförderung.

Sich strikt auf das Mehr an Leistung zu konzentrieren, kann sogar ins Abseits führen. Beförderungen werden für Stärken von Mitarbeitern und Führungskräften ausgesprochen. Machen Sie sich Ihre Stärken bewusst und sorgen Sie dafür, dass die Richtigen davon erfahren. Lassen Sie sich nicht von Ihrer ToDo-Liste führen.

Geht im Alltag der Führungskräfte verloren: An Pausen denken

Zum Arbeits- und Pausenverhalten von Mitarbeitern und Führungskräften gibt es eine ganze Reihe von Studien. Sie stimmen darin überein, dass die Mehrzahl der Mitarbeiter und Führungskräfte Überstunden machen. Sie arbeiten zumindest gelegentlich am Wochenende und können abends schwer abschalten.

Eine Befragung unter Führungskräften hat ergeben, dass knapp 50 Prozent ihr eigenes Verhalten für einen Teil des Problems halten. Potential sehen sie beim Delegieren (Seminar-Tipp: Effizientes Delegieren).

Wer zu viel selbst macht, hat keine Zeit für Pausen - und schadet letztlich dem Team, denn die Führungskraft ist stets das Vorbild.

Über den Autor

Werner Plewa
Projektmanager

Experte für berufliche Weiterbildung und Personalentwicklung. Kontaktanfrage gerne auch bei LinkedIn:


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