20 Jahre Kayenta

V-Modell

Das V-Modell findet eine breite Anwendung vor allem in Softwareentwicklungsprojekten und ist der Entwicklungsstandard für IT-Projekte der öffentlichen Hand.

Seine Ideen können jedoch ebenso allgemeingültig auf alle Projekte angewendet werden, die eine unkomplizierte Eingangsphase und eine übersichtliche Abnahmephase aufweisen. Grundsätzlich basiert das Modell auf der Idee des Wasserfallmodells - eine stufenweise Abarbeitung der einzelnen Projektphasen. Dennoch erweitert das V-Modell diese Idee um grundlegende Komponenten.

Zum einen wird mit dem treppenartigen Abstieg ein ansteigender Detaillierungsgrad abgebildet. Somit werden allgemeine Spezifikationen am Anfang abgearbeitet, bis der sehr genaue Entwurf am Ende der Realisierungsphase steht. Danach folgen die zeitlich nachfolgenden Testphasen, die in der finalen Abnahme münden.

Im Zusammenspiel von Zeit und Detaillierungsgrad entsteht das charakteristische "V", in dem jede Entwurfsstufe eine passende Teststufe gegenüberstehen hat. Hierbei leitet sich nun die besondere Anwendung für die Softwareentwicklung ab. Gerade dort ist eine aufwendige Testphase von entscheidender Bedeutung für den Projektabschluss. In anderen, nicht IT-bezogenen, Projekten wird der "aufsteigende Ast" des V-Modells etwas kürzer ausfallen, weswegen die Bedeutung dieses Modells für diese Art von Projekten eher in den Hintergrund tritt.

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