Stakeholderanalyse

Ein Projekt wird nicht im luftleeren Raum ohne externe Einflüsse durchgeführt. Es gibt immer Personen, die ein Projekt aktiv fördern und andere, die vielleicht bremsen und Entscheidungen verzögern.

Deshalb ist es wichtig, sich vor dem Projektstart bewusst zu machen, welche Personen Einfluss auf den Projekterfolg haben und wie einflussreich sie wirklich sind. Die Stakeholderanalyse macht genau das: eine systematische Kategorisierung aller externen und internen Einflussfaktoren und Akteure in einem Projekt.

Um eine Stakeholderanalyse durchzuführen, gibt es unterschiedliche Methoden und Systeme. Wichtig ist dabei der Rahmen. Die Gruppierung nach externen Akteuren (wie Zulieferer, Kunden oder Mitbewerber) und internen Faktoren (wie Mitarbeiter, Management) ist allen Methoden gemein. Nachdem alle potenziellen Personengruppen identifiziert wurden, geht es um die Einschätzung ihrer Position. Haben diese Akteure Einfluss auf das Projekt, haben sie Macht um den Erfolg zu beeinflussen und gibt es eine berechtigte Annahme, dass sie ein Interesse an der Einflussnahme haben? Das alles sind Fragen, nach denen die einzelnen Gruppen in der Stakeholderanalyse systematisch kategorisiert werden. Basierend auf dem Ergebnis, können dann geeignet Maßnahmen ergriffen werden, um rechtzeitig gegen störende Einflüsse vorzugehen.

 

Fachbeitrag im Blog

Stakeholderanalyse im Projektmanagement

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