Zertifizierung zum PMP – Drei elementare Tipps für Projektleiter, um Mitarbeiter zu motivieren

Qualifizierte Mitarbeiter sind rar. Wer welche hat, möchte sie halten. Auch das Project Management Institute (PMI) kann sich der Frage nicht verschließen und hat Inhalte zur Mitarbeiterführung in seinen Vorbereitungstraining Project Management Professional (PMP) aufgenommen.

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Zu den Aufgaben eines Projektleiters gehört es, den Mitarbeitern eine gute Arbeitsumgebung zu verschaffen, meint das PMI.

“Gut” ist zweifellos ein dehnbarer Begriff. Um ihn griffiger zu gestalten, unterscheidet das PMI zunächst zwischen Hygiene- und Motivationsfaktoren.

Hygienefaktoren

Zu den Hygienefaktoren zählen

  • Richtlinien
  • Organisation
  • Arbeitsbedingungen
  • Entgelt
  • Status
  • Supervision
  • Sicherheit


Ein unsicherer, ungesunder Arbeitsplatz, überbordende Bürokratie oder schlechte Bezahlung führen Mitarbeiter mit Sicherheit in die Frustration. Das Einhalten der Hygienefaktoren ist kein Garant für außerordentliche Leistungen, sondern die Mindestanforderung.

Doch schon hier steht in den Unternehmen längst nicht alles zum Besten: Programmieren im Großraumbüro, fehlender Austausch zwischen den Abteilungen, die Präsenzkultur oder ganz einfach eine fürchterliche Kantine lassen Engagement und Begeisterung auf Dauer austrocken.

Das Offensichtliche bleibt häufig ohne Beachtung. Stattdessen erzählen uns Seminar-Teilnehmer von kostenintensiven und aufwändigen Mitarbeiterbefragungen ohne Ergebnis. Dass aber der Sitzplatz neben dem Abteilungs-Drucker der letzte ist, der sich für konzentriertes Arbeiten eignet, wird übersehen.

Deshalb lohnt es sich, die Hygienefaktoren mit Blick auf die eigene Umgebung zu prüfen. Schon auf dieser Ebene lässt sich viel für die Mitarbeitermotivation tun.

Motivatoren

Leistungsfördernd sind Größen wie

  • Erfolg
  • Anerkennung
  • Gemeinsames und persönliches Wachstum
  • Persönliche Anteilnahme am Job
  • Herausforderungen / neue Aufgaben

Doch Vorsicht: Die Menschen sind verschieden. Mitarbeiter, die ihre Kraft vor allem aus guten Beziehungen ziehen, knicken vor einer großen Herausforderung eventuell ein.

Was den einen zu Höchstleistungen anspornt, kann den anderen entmutigen. Will ein Projektleiter einen Mitarbeiter gezielt motivieren, ist es ratsam, sie zuvor mit dem zu beschäftigen, was den Mitarbeiter anspornt.

Die richtigen Leistungsanreize setzen

Darüber hinaus lässt sich dennoch Grundsätzliches zu Leistungsanreizen sagen:

Belohnen Sie nur solche Leistungen, die sie wiederholt sehen möchten – wie das Erreichen eines Meilensteins aufgrund guter Planung und konsequenter Arbeit. Sie setzen ein problematisches Signal, wenn Sie Ergebnisse feiern, die mit Zeitverzug und nur nach heroischem Einsatz und Überstunden zu erreichen waren.

Win-Win-Situationen sind besser als Win-Lose-Situationen: Wenn Sie zum Beispiel einen Mitarbeiter des Monats küren, gibt es immer eine Reihe von Verlierern. Win-Win sorgt für Zusammenarbeit, Win-Lose für Wettbewerb.

Der “Code of Ethics and Professional Conduct” fordert, dass Projektmanager niemals aufgrund persönlicher Erwägungen belohnen oder bestrafen sollten.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt des PMI-PMP-Trainings rund um die Mitarbeiterführung. Das PMP-Zertifikat bietet mehr.

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