Führungskräfte: So versteht Sie jeder

„Aber das habe ich doch gesagt“: Vier Prinzipien, mit denen Führungskräfte Schwieriges einfach erklären.

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Sie haben alles Nötige gesagt, Sie sind sich ganz sicher. Jetzt aber spielen Ihnen Ihre Mitarbeiter die delegierten Aufgaben zurück. Es gibt Rückfragen und angeblich ist nichts klar.

Bis zu einem gewissen Grad ist das normal. Jeder Mensch versteht eine Botschaft anders, denn jeder hat einen eigenen Erfahrungshintergrund.

Umso wichtiger ist es, dass Sie als Führungskraft Ihre Botschaften und Arbeitsanweisungen möglichst einfach an den Mann oder die Frau bringen, um den Spielraum für Missverständnisse zu verringern. Diese vier Prinzipien helfen Ihnen dabei:

Steigen Sie als Führungskraft in die Schuhe Ihrer Zuhörer

Wenn Sie Ihren Kollegen oder Mitarbeitern einen Gedanken vorstellen, haben Sie sich schon Zeit mit ihm verbracht. Sie haben ihn hin und her gewogen und von verschiedenen Seiten abgeklopft. Wenn Ihnen Ihre Zuhörer begriffsstutzig vorkommen, liegt es einfach daran, dass diese noch nicht so weit sind. Den Prozess, den Sie hinter sich haben, haben sie noch vor sich.

Machen Sie es Ihren Zuhörern leicht. Sprechen Sie in kurzen Sätzen und mit einfachen Wörtern. Führungskräfte haben oft Skrupel zu vereinfachen, weil sie fürchten, ihre Zuhörer zu unterfordern. Tatsächlich wird aber die Zuhörerschaft mit schöner Regelmäßigkeit überschätzt.

Kommen Sie auf den Punkt

Manche Ansprache erinnert an die Warteschleifen eines Flugzeugs vor der Landung: Die Rede kreist und kreist um den Punkt und kommt nicht zum Ziel. Machen Sie sich klar, was für Ihre Zuhörer wichtig zu wissen ist und was sie nach Ihrer Vorstellung nach der Ansprache tun sollen. Und dann sagen Sie es einfach.

Keine Scheu, verehrte Führungskraft: Wiederholen Sie sich

Von William H. Rastestetter ist der Satz überliefert:

„The first time you say something, it's heard. The second time, it's recognized and the third time, it's learned.“

In freier Übersetzung: „Wenn Du das erste Mal etwas sagst, wird es gehört. Beim zweiten Mal wird es verstanden und beim dritten Mal ist es gelernt.“

Jeder Weiterbildner hört den Satz mit Skepsis. Manchmal sind 12 oder 15 Wiederholungsschleifen nötig. Für Führungskräfte ist wichtig zu verstehen, dass es nicht reicht, etwas einmal gesagt zu haben. Es braucht die Wiederholung, bis eine Botschaft in den Köpfen und Herzen verankert ist. Dies gilt ganz besonders für gemeinsame Ziele und Visionen: Sie gehen verloren, wenn sie nicht regelmäßig in Erinnerung gerufen werden.

Klar denken, klar reden

Ihre Zuhörer werden nicht von dem überzeugt sein, was Sie sagen, sondern von dem, was sie verstehen. Legen Sie sich also am besten schon vorher Ihre Gedanken zurecht und versuchen, diese präzise zu fassen.

Vermeiden Sie Verklausulierungen und diplomatische Umschreibungen. Sie sind eine Quelle für Missverständnisse.

 

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