Ereignis

Ereignisse können im Rahmen des Projektmanagements generell in zwei Gruppen unterteilt werden. Zu ersterer gehören all diejenigen Vorkommnisse, die als direktes oder indirektes Resultat einer Projektaktivität ausgelöst werden und somit projektinhärente Ergebnisse bzw. längerfristige Wirkungen darstellen.

In diesem Zusammenhang wird weiterhin zwischen intendierten, also vom Vorhaben beabsichtigten und somit gezielt geförderten Wirkungen oder eben gerade nicht intendierten Wirkungen unterschieden. Nicht intendierte Wirkungen können sowohl einen positiven als auch negativen Einfluss auf ein Projekt bzw. dessen Endergebnis nehmen.

Die zweite Gruppe umfasst Ereignisse, die außerhalb der Steuerungs- und Kontrollfunktion eines Vorhabens liegen und somit als solche nicht planbar sind, wie zum Beispiel eine Umweltkatastrophe. Sie können sich genau wie die nicht intendierten Wirkungen, welche nicht externer Natur sind, sondern unbeabsichtigterweise durch die Projektaktivitäten als solche zustande kommen, sowohl positiv als auch negativ auf den Erfolg eines Vorhabens auswirken.

Um potenziell negativen Ereignissen vorzubeugen und rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können, wird oft eine Risikomatrix erstellt. Sie gilt als ein klassisches Instrument des Projektmanagements. Bei der Erarbeitung einer Risikomatrix werden alle Projektaktivitäten systematisch auf mögliche Risiken für ein Vorhaben beurteilt, das wahrscheinliche Eintreten des jeweiligen Risikos bewertet und mögliche Gegenmaßnahmen bereits im Vorfeld der Durchführung definiert, um im Krisenfall ein schnelles Handeln zu ermöglichen.

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