Smalltalk schafft Nähe, Vertrauen und er verbindet.

Lästern oder Smalltalk: Der feine Unterschied

Drei Dinge braucht die Karriere: Können, Fleiß – und die richtigen Kontakte. Nur wenn das Talent an einflussreicher Stelle erkannt wird, gelingt der Aufstieg. Gute Kontakte waren schon immer ein starker Karrieremotor. Sie hatten aber lange den Geruch von Klüngelei. In den letzten Jahren hat sich das öffentliche Bild jedoch gewandelt und im Zuge dessen steigt das Interesse am Smalltalk. Der Smalltalk bereitet den Weg vom ersten Kontakt zur guten, tragfähigen Beziehung.

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Smalltalk schafft Nähe, Vertrauen und er verbindet. Die Vielzahl an Ratgebern bei Amazon und die Google-Statistiken zeigen jedoch: Viele sind unsicher, wie sie einen Smalltalk anfangen können und welche Themen geeignet sind. Der wie immer zu kurze Rock der Assistentin? Der sichtbar mitwachsende Co-Schwangerschaftsbauch des Kollegen? Der ungeschickte Programmierer, der lieber auf dem Absatz kehrt macht als zu zweit im Aufzug zu fahren?

Lästerei abwenden

Smalltalk auf Kosten Dritter heißt nach wie vor Lästerei. Auch wenn der Tratsch kurzfristig Spass macht und die Akteure verbindet, gilt er doch als indiskret und schadet langfristig der Karriere. Wer vertraut schon einem Lästermaul? Die Grenzen zum Mobbing sind übrigens fließend.

Wie aber setzt man Grenzen, wenn ein Kollege zum Lästern verleiten will? Mit einer allzu schroffen Reaktion verweigern Sie Ihrem Kollegen die Aufmerksamkeit und die Zuwendung, die er sich offenbar wünscht.

Wenn ein Gespräch eine solche Wendung nimmt, geben Sie ihm eine neue Richtung. Sagen Sie zum Beispiel: “Wo wir schon einmal zusammen stehen: Ich würde lieber über Sie sprechen. Was macht eigentlich …?” Damit können Sie das Gespräch auf ein Thema aus dem gemeinsamen Berufsalltag lenken. Vielleicht wissen Sie etwas über Familie, Urlaub oder Freizeit des Kollegen? Auch hier finden Sie unverfängliche Themen und signalisieren gleichzeitig Interesse an seiner Person.

Wenn sich der Betreffende jedoch gar nicht vom Tratsch abhalten lässt, müssen Sie wohl oder übel direkter werden: “Wir sprechen gerade über jemanden, der nicht dabei ist. Ich habe das nicht gerne.” Sie können dann noch einmal zu einem neuen Thema überleiten und danach das Gespräch beenden: “War schön mit Ihnen zu plaudern – aber jetzt ruft die Arbeit wieder. Bis zum nächsten Mal!”