Führungsstil

Wenn Widerspruch Loyalität bedeutet

Angela Merkel und ihr kommunikativer Führungsstil: Seit Beginn ihrer Kanzlerschaft ist er in der öffentlichen Diskussion. Schon häufig wurde der Ruf nach einem Machtwort laut.

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So lange ihr Stern hoch am Himmel stand, waren die Reihen hinter ihr noch leidlich geschlossen. Inzwischen sind die Umfragewerte tief gesunken. Nicht wenige Partei- und Koalitionsfreunde versuchen öffentlich, sich neu zu verorten. Jeden Tag sehen wir dem Berliner Drama um Macht und Loyalität zu.

Das Fernsehen prägt unser Bild von der Wirklichkeit. Nicht nur deshalb wird sich manche Führungskraft fragen, wie viel von den Berliner Verhältnissen auf die eigene Situation zutrifft. "Wieso hat der Meyer so kühl reagiert? Wieso hatte der Müller schon wieder was zu nörgeln? Kann ich den beiden noch trauen oder sägen die schon an meinem Stuhl?"

Die harten Verhältnisse in den Führungsetagen sind unbestritten. Fachlich formulierte Einwände können Widerspruch bedeuten. Sie können aber auch ein wohl gemeinter Beitrag eines Mitarbeiters sein, um die beste Lösung zu finden.

Besonders die jüngere Generation hat im Web erfahren, was "Schwarmintelligenz" bewirken kann. Viele Augen sehen mehr als zwei. So ist eine neue Kultur der Zusammenarbeit entstanden.

Sofern sich also gerade jüngere Mitarbeiter in einer Frage kompetent fühlen, ist es für sie geradezu Ausdruck von Verantwortungsbewusstsein, ihr Wissen zur Verfügung zu stellen. Auf die Zurückweisung durch den Vorgesetzten reagieren sie verständnislos. Die Vorstellung von Zustimmung als Ausdruck von Loyalität gibt es bei ihnen nicht.

Die Wirklichkeit ist mehrdimensional. Kulturelle Grenzen verlaufen nicht nur zwischen Nationalitäten, Männern und Frauen, jung und alt, sondern auch zwischen Onlinern und Offlinern.

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