20 Jahre Kayenta
Konflikte

Verletzungen rechtzeitig ausräumen - je früher, je besser.

Selbstmanagement: Konflikt unter Kollegen – und jetzt?

Wenn es auf der Sachebene zu Differenzen kommt, geht es in Wahrheit oft um persönliche Konflikte. Für die Lösung sind die Methoden des Selbstmanagements ein hilfreicher Einstieg – aber manchmal reichen sie nicht aus.

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Eine Führungskraft hat uns folgende Geschichte erzählt: Mit den Mitarbeitern lief es gut und auch fachlich war die Führungskraft gut vorbereitet. Ideen, um die Firma im Markt voran zu bringen, hatte sie reichlich. Es gab nur ein Problem – und das saß in Gestalt eines Kollegen im Controlling. Jede Initiative wurde im Keim erstickt. Budget gab’s keins. Grundsätzlich niemals. Für nichts.

Die beiden Kollegen hatten als junge Leute gemeinsam in einem DDR-Betrieb angefangen. Eine Wende und viele Jahre später war das Verhältnis jedoch zerrüttet und der Kampf um das Budget zum Stellvertreterkrieg geworden. Nun war guter Rat teuer.

Konflikte haben etwas mit Beziehungen zu tun

Geschichten wie diese hören wir in unseren Seminaren tausendfach. Immer wieder trifft man auf dasselbe Grundmuster: Die Kollegen sind fachlich ausgesprochen kompetent. Im Alltag geht es aber nicht voran, denn sie streiten sich um Dinge und finden auf geheimnisvolle Weise keine Lösung. Kunststück: Eigentlich geht es ja auch um Zwischenmenschliches.

Bei genauer Nachfrage trifft man auf unbewältigte Konflikte. Dabei ist eines wichtig zu verstehen: Verletzungen lösen sich nicht von selbst wieder auf. Sie schwelen im Untergrund weiter und suchen sich ihre Kompensation im Zweifel selbst. Deshalb müssen sie unbedingt rechtzeitig ausgeräumt werden. Je früher, je besser.

Wenn das Gespräch nicht mehr gelingen will: Mediation

Unser Trainer hatte der Führungskraft empfohlen, das Gespräch mit dem Kollegen zu suchen. Die gemeinsame Geschichte war aber so weit voran geschritten, dass der Kollege abblockte. Eine Konfliktbewältigung mit den Mitteln des Selbstmanagements war nicht mehr möglich.

In einem solchen Fall können sich die beiden Parteien auf einen Mittler oder Mediator ihres Vertrauens verständigen. Kurz zusammengefasst spricht ein Mediator zuerst mit den Konfliktparteien einzeln und versucht die Konfliktlinien ans Licht zu bringen. In einem zweiten Schritt sucht er mit den Beteiligten nach Lösungen. Auch die Mediation kommt ohne die Bereitwilligkeit der Beteiligten nicht aus. Aber einen Versuch ist es wert, damit die Arbeit wieder Freude macht.

Haben Sie schon einmal von vergleichbaren Fällen gehört oder sogar einen erlebt? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Wir freuen uns über Ihre Nachrichten!

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