Radiojournalisten wissen aus Erfahrung: Die Aufnahme von Informationen rein über das Zuhören ist anstrengend.

Projektmanagement: So finden Sie Gehör für Ihre gute Arbeit

Oder: “Tu Gutes und sprich darüber”Manche Projektmanager liefern eine 1a-Leistung ab und ernten dennoch wenig Anerkennung. Häufig liegt es daran, dass sie es versäumen, ihre Leistung ins rechte Licht zu rücken.

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Wie aber kommuniziert man eigene Projekterfolge ohne unangenehme Prahlerei – zum Beispiel in einer Präsentation? Nachfolgend drei Tipps dazu:

1. Den Standpunkt der Zuhörer einnehmen

Was wissen Ihre Zuhörer von Ihrem Projekt und dessen Hintergrund? Wo liegen die Interessen der Zuhörer? Häufig haben Ihre Zuhörer unterschiedliche Interessen. Sprechen Sie über die Hintergründe Ihrer Entscheidungen und weshalb Sie Schwerpunkte gewählt haben. Welche Alternativen hatten Sie überhaupt? Weshalb haben Sie sich für die eine und nicht für die andere entschieden? Wem nützt die Entscheidung? Weshalb ist sie so wichtig? Denken Sie auch an diejenigen, die eventuell Zugeständnisse machen mussten. So verhindern Sie, dass Ihre Präsentation womöglich plump oder überheblich wirkt.

2. Dritte sprechen lassen

Sich selbst über den grünen Klee zu loben, gilt als unangenehme Prahlerei. Sowohl eleganter als auch glaubwürdiger sind positive Aussagen von Dritten zu Ihrer Arbeit. Überlegen Sie:

  • Wie haben die ersten Testpersonen auf Ihre Entwicklung reagiert?
  • Welche besonderen Anliegen hatten die Kunden? Wie haben Sie sie umgesetzt?
  • Welche Methoden und Modelle haben Sie verwendet, die an anderer Stelle bereits erfolgreich waren?
  • Können Sie Ihren Erfolg mit Zahlen, Daten, Fakten belegen?
  • Gibt es Original-Stimmen, die Sie zitieren dürfen?


3. Eine einfache, bildhafte Sprache wählen

Radiojournalisten wissen aus Erfahrung: Die Aufnahme von Informationen rein über das Zuhören ist anstrengend. Deshalb wiederholen sie die Kernaussagen ihres Beitrags mehrfach. Tun Sie es ihnen gleich und machen sie es auch sonst Ihrem Publikum möglichst einfach: Bilder, Beispiele und Geschichten machen das Zuhören leicht. Zahlenkolonnen, Abstraktionen, Details, Fremdwörter und Abkürzungen sind dagegen schwierig.