Gerd Nordmann

"Noch immer ein bisschen die Welt verändern" - KAYENTA Trainer Gerd Nordmann

Die Überschrift klingt nach jugendlichem Idealismus, ich weiß. Nach 20 Jahren im Training ist mir natürlich bewusst, wie weit mein Einfluss tatsächlich reicht.

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Und dennoch: Ein Stück davon ist geblieben. Ich möchte meine Trainings-Teilnehmer auf den Weg bringen und tue etwas dazu, dass ihre Arbeitswelt menschlicher und fruchtbarer wird.

Schon im Studium habe ich die ersten Trainings gegeben. Dabei hatte ich eigentlich einen technischen Beruf gelernt und hätte gerne die Bundeswehr umgangen. Aber eines Tages lag der Einberufungsbefehl auf dem Tisch. Ich kam in eine psychologische Einheit und hatte es dort zum ersten Mal mit Führung und Macht zu tun.

Man kann sagen, was man will: Ich habe etwas gelernt. Die Bundeswehr musste sich nach dem Krieg von der Wehrmacht abgrenzen. Sie hat dabei ein ausgesprochen modernes Führungskonzept entwickelt, das vielen Unternehmen heute als Vorbild dient.

In der Öffentlichkeit geistert noch immer das Bild vom entmündigten Soldaten, der alles tun muss, was der Vorgesetzte verlangt. Schon damals stimmte das nicht mehr: Soldaten sind in letzter Instanz ihrem Gewissen verpflichtet.

So bin ich auf den Geschmack gekommen und habe später Psychologie studiert. Um Geld zu verdienen, war ich bei Nixdorf. Wir haben eines der ersten Warenwirtschaftssysteme entwickelt und installiert. Kundengespräche, Service und Schulung gehörten zu meinen Aufgaben. Nach dem Studium bin ich dort geblieben und habe Führungsverantwortung übernommen. Am Ende hatte ich zehn Jahre praktische Erfahrung in Projektmanagement, Kommunikation und Führung gewonnen.

In meinen Trainings arbeite ich gezielt mit Bildern, damit sich die Teilnehmer die Inhalte besser merken können. Zum Ende des Seminars sind die Räume regelrecht tapeziert. Das Gute daran ist, dass ich im Verlauf des Seminars immer wieder auf bereits Gesagtes zurückgreifen kann.

Am Wochenende fahre ich gerne mit meiner Frau, meinen Kindern und dem Hund an die Ostsee. Die großen Kleinen werden jetzt erwachsen. Vermutlich werde ich deshalb in Zukunft mehr Zeit für Krimis haben. Gut beobachtete, spannende Geschichten mag ich. Und wie sich der Mensch zu dem entwickelt hat, was er ist, ist natürlich immer mein Thema.