20 Jahre Kayenta

Krise in Sicht? Führen bei heraufziehender Unsicherheit

Es ist doch wirklich verrückt: Die Euro-Krise beherrscht unsere Schlagzeilen und alle wissen: Die Lage ist richtig bedrohlich. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen wirtschaftlich so gut da wie lange nicht. Ihre Auftragsbücher sind gefüllt. Doch niemand kann sagen, ob es in zwölf Monaten immer noch so sein wird. Es wird etwas passieren – aber was? Einige Verwerfungen werden uns treffen, andere nicht. Welche, das werden wir hinterher wissen.

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Führung bei Unsicherheit hat eine fachliche Seite wie die Fokussierung auf Produkte, Dienstleistungen und Märkte. Darüber wollen wir hier nicht reden. Unser Thema ist Ihre Kommunikation als Führungskraft.

Den Flurfunk still legen

Vielleicht zählt Ihr Unternehmen genau zu denjenigen, die zur Zeit sehr erfolgreich sind. Dennoch stehen auch Ihre Mitarbeiter unter dem Einfluss dessen, was jeden Tag über die Nachrichtensender tickert. Die Ereignisse auf den Märkten werfen Fragen auf. Unsere Empfehlung geht dahin, mögliche Ängste direkt anzusprechen, um gar nicht erst in die Nähe von Lähmung und Ineffizienz zu geraten.

Das Problem ist folgendes: Eine Begleiterscheinung der Unsicherheit ist die Sorge, in schlimmen Fällen die Angst. Wo die Zukunft im Nebel liegt, schlagen die Emotionen hohe Wellen.

Das Wesen starker Emotionen ist, dass sie sich auf jeden Fall einen Ausgang suchen. Wenn der Flurfunk deutlich aktiver wird, wenn die Mitarbeiter viel Zeit miteinander verbringen, um zu reden, wenn Motivation und Arbeitsleistung sinken, wenn der Vertrieb befangen wirkt – dann wissen Sie: Die Chance ist vertan. Sie stecken schon mittendrin.

Bevor die Gerüchteküche also überkocht und die Belegschaft lahm legt, ist es besser, die Emotionen als Tatsache hinzunehmen und sie zu kanalisieren. Gerüchte sind Ausdruck eines ungestillten Informationsbedürfnisses. Mit qualifizierter Auskunft entziehen Sie ihnen die Nahrung.

Je größer das Unbehagen, umso mehr werden Ihre Mitarbeiter Sie nach Ihrer persönlichen Einschätzung fragen. Seien Sie darauf vorbereitet. Es ist sinnvoll, drei Dinge voneinander zu trennen: Was sind die Fakten? Was bedeuten sie für Ihr Team? Was ist Ihre persönliche Einschätzung? Wenn Sie Fakten und Meinung miteinander vermischen, laufen Sie Gefahr, neue Gerüchte zu streuen.

Sicherheit geben

Wenn die Zeiten unsicherer werden, sollten Ihre Mitarbeiter besser denn je wissen, was sie zu tun haben. Achten Sie als Führungskraft auf die strikte Umsetzung der vereinbarten Aufgaben. Die Notwendigkeit zu kontrollieren und nachzufassen, kann steigen. Indem Sie darauf bestehen, das Notwendige zu tun, bleiben Sie im Takt und stärken Ihr Team.