Zur Führungskraft wird man meist wegen guter Leistungen – allen Ausnahmen zum Trotz.

Führung: Und wer lobt den Chef?

Der Wunsch nach Anerkennung ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis. In allen Medien lesen wir, wie wichtig es ist, den Mitarbeitern Respekt und Anerkennung zu zollen. Das ist wohl richtig. Bleibt nur eine Frage: Wer lobt eigentlich den Chef oder die Chefin?

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Im eigenen Unternehmen nach Anerkennung zu suchen, ist fragwürdig. Mitarbeiter wie Kollegen schätzen es, wenn eine Führungskraft klare Positionen vertritt und weiß, was sie will. Nach außen getragene Unsicherheit untergräbt die Autorität. Besser ist es, sich ein externes Netzwerk zu suchen. Nicht anders machen es Selbständige, die Tag für Tag auf sich selbst zurückgeworfen sind. Sie suchen sich Partner zum Austausch und zur Reflexion.

Sicherheit bei sich selbst suchen

Darüber hinaus lohnt der Blick nach Innen: Was ist es, was Sie besonders gut können? Worauf sind Sie stolz? Die Aufgaben, die Sie bewältigt haben, im Licht der eigenen Kompetenzen zu beleuchten, kann sehr motivieren. Gleichzeitig machen Sie sich unabhängiger von Einflüsterungen, wenn Sie feste Bezugspunkte bei sich selbst suchen.

Besonders wirkungsvoll ist es, wenn Sie über den Wert nachdenken, den Sie für Ihr Unternehmen schaffen. Was sind Ihre Arbeitsergebnisse und welche Wirkungen haben Sie erzielt? Die Reflexion darüber ist nichts Geringeres als die Frage nach dem Sinn Ihrer Arbeit.

Aufstehen, auch wenn es schmerzt

Missgeschicke und Fehler lassen sich auf Dauer nicht vermeiden. Es ist wie überall im Leben: Wer mit dem Auto einen Unfall hat, soll sofort wieder fahren. Je länger die Auseinandersetzung mit dem Missgeschick dauert, umso stärker wächst die Angst. Negative Erfahrungen lassen sich nur mit positiven überlagern. Nicht stehen bleiben, heißt deshalb die Devise, sondern weitermachen und dem Positiven eine Chance geben. Das Gespräch mit einem Coach oder Vertrauten kann gerade in einer solchen Situation sehr hilfreich sein.

Auszeiten schaffen

Nicht zuletzt helfen Sport und mentales Training, Abstand zu gewinnen, sich zu konzentrieren, zu regenerieren und zu entspannen. Joggen, autogenes Training oder Meditation – die Möglichkeiten sind breit gefächert. Da mag jeder wählen, was am besten zu ihm passt.

Zur Führungskraft wird man meist wegen guter Leistungen – allen Ausnahmen zum Trotz. Ein Hang zur Strenge mit sich selbst ist deshalb unter Führungskräften verbreitet. So wünschenswert Disziplin auch ist, sie braucht ihren Ausgleich. Als Führungskraft liegt es an Ihnen, ihn sich zu schaffen.

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