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2019
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Der kleine Job Knigge: So umgehen Sie die 10 häufigsten Patzer im Job

Höflichkeit und gute Manieren erleben eine Renaissance, denn der geschickte Auftritt auf dem gesellschaftlichen Parkett wirkt nicht nur souverän sondern flößt Vertrauen ein. Gutes Benehmen gilt auch als wichtiger Baustein für die Karriere. Die Frage ist nur: Was hat bis heute Geltung? Was ist überholt?

2. Projektmanagement-Fachkonferenz

am 17. und 18. Juni 2019 in Hamburg

Wertvolle Impulse, Workshops, Praxis- und Erfahrungsberichte zu (agilen) Projekten sowie intensiver Austausch auf Augenhöhe.

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Unsere Fettnäpfchen-Liste schützt Sie vor alltäglichen Fallen in der Arbeitswelt:


Handys
Mit dem Klingelton Ihres Handys beweisen Sie Geschmack – oder auch nicht. Übermäßig laute, anstößige oder alberne Töne zählen zu den No-Gos. In Meetings bleiben Handys generell ausgeschaltet.

Erwarten Sie einen dringenden Anruf, kündigen Sie ihn vorher an und verlassen zum Telefonieren den Raum. Wenn Sie in einem persönlichen Gespräch angerufen werden, ist es höflicher, den Anruf zu ignorieren als ihn anzunehmen.

Begrüßen
In der Geschäftswelt zählt die Hierarchie: Der Angestellte grüßt den Vorgesetzten zuerst. Ob sich die beiden dabei auch die Hände schütteln, entscheidet der Ranghöhere: Er reicht die Hand zum Gruß. Damen dürfen und sollten zur Begrüßung aufstehen.

Duzen
Im Privaten gilt: Der Ältere bietet dem Jüngeren das “Du” an. In der Geschäftswelt zählt wie bei der Begrüßung der Rang. Sollten Sie während einer fröhlichen Feier versehentlich zum “Du” übergegangen sein, kehren Sie am nächsten Tag einfach zum “Sie” zurück.

Anrede in E-Mails
Was tun, wenn Sie einige der Adressaten “Duzen”, andere “Siezen”? Sortieren Sie die Adressaten nach Rang und sprechen Sie sie nacheinander mit “Du” oder “Sie” an. Ist der Empfängerkreis dafür zu groß, können Sie auf die Formeln “liebe Kollegen” oder “sehr geehrte Kollegen” zurückgreifen.

Tischsitten in der Kantine
Benutze Taschentücher auf dem Tisch, rülpsen, schmatzen, schlürfen und Essen mit offenem Mund sind natürlich Tabu. Kaum zu glauben, aber selbstverständlich scheint das kleine Einmaleins der Kinderstube nicht zu sein.
Wenn Sie zusammen mit Kollegen in der Kantine essen, dürfen Sie vom Tisch aufstehen, bevor der letzte fertig ist. Allerdings sollten Sie nicht einen einzelnen Kollegen alleine am Tisch zurück lassen.

Privatsphäre
Steht die Tür zum Büro offen, darf man einfach eintreten? Nein, auch in diesem Fall ist es höflicher, sich vor dem Eintreten bemerkbar zu machen und zu fragen, ob es für ein Gespräch passt oder ob man später vorbei kommen soll.

Pünktlichkeit
Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige. Andere warten zu lassen ist eine Machtdemonstration und verweist die Wartenden auf ihre Plätze – kein guter Auftakt für ein positives Zusammentreffen!

Kleidung

Jeans oder nicht? Eine pauschale Antwort gibt es nicht: Es kommt auf die Branche, die Kultur des Unternehmens und Ihre eigene Position an. Aufwändiger als Ihr Chef sollten Sie sich jedoch nicht kleiden.

Visitenkarten
Der Besucher übergibt die Visitenkarte zuerst dem Ranghöchsten. Ist die Hierarchie nicht erkennbar, dann werden Karten der Reihe nach verteilt.

Stecken Sie Karten bitte niemals ungelesen weg, womöglich in die Gesäßtasche!

Small Talk
Beziehungsprobleme, Jammern, Klagen und Wehwehchen sind kein Thema für Geschäftspartner. Auch Klatsch und Lästereien über Kollegen sind Tabu.

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Über den Autor

Werner Plewa
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Projektmanager, Experte für berufliche Weiterbildung und Personalentwicklung. Kontaktanfrage gerne auch bei XING:

Werner Plewa