Charisma

Charisma entsteht aus einem Bündel an Verhaltensweisen, die durchaus trainiert werden können.

Charisma – nicht nur für Führungskräfte

Sie war das Herz der Abteilung, meine frühere Kollegin. Unser Vorgesetzter hat sie keinesfalls bevorzugt, aber auf ihre Einschätzung hat er immer Wert gelegt. Ihre Autorität war in vielen Berufsjahren gewachsen. Sie war außerordentlich zugewandt, aufmerksam, ausgeglichen und charmant. Es war eine reine Freude, mit ihr zu arbeiten. Jeden Tag, immer neu.

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Meine Ex-Kollegin ist für mich das Parade-Beispiel für eine charismatische Persönlichkeit. Als Sachbearbeiterin stand sie in der Unternehmenshierarchie nicht allzu weit oben. Über alle Abteilungen des Hauses hinweg hatte sie aber einen sehr guten Ruf. Ihr Einfluss war informeller Natur. Deshalb war er aber nicht weniger wirksam.

Häufig ist von “charismatischen Führungspersönlichkeiten” die Rede, so als ob Charisma mindestens das mittlere Management voraussetze. Dem ist aber nicht so, wie Forscher herausgefunden haben. Vielmehr entsteht Charisma aus einem Bündel an Verhaltensweisen, die durchaus trainiert werden können.

Entspannung
Charismatische Menschen treten ruhig, entspannt und gelassen auf. Versuchen Sie also, sich zu entspannen. Hektik und Angst wirken alles andere als charismatisch.

Selbstbewusstsein
Stehen Sie zu dem, was Sie ehrlich glauben. Selbstbewusstsein wirkt überzeugend und stärkt das Charisma.

Gefühle
Zeigen Sie Gefühle. Der US-Präsident Barack Obama zum Beispiel steht zu seinen Gefühlen, wenn bei einem schrecklichen Anschlag viele Menschen ums Leben gekommen sind. Das wirkt menschlich und schafft Nähe.

Nachdenken
Erst denken, dann reden. Das gilt auch für angehende Charismatiker. Schwätzer und Plaudertaschen wirken wenig anziehend.

Sprache
Eine lebendige und authentische Sprache wirkt charismatisch, leise und monotone Worte nicht. Achten Sie also auf Geschwindigkeit, Tonhöhe und Rhythmus Ihrer Sprache.

Interesse
Zeigen Sie Ihrem Gesprächspartner, dass Sie sich ehrlich für ihn interessieren. Seien Sie konzentriert und schauen ihm in die Augen.

In den 90er Jahren war das Charisma in aller Munde. Inzwischen ist es still darum geworden. Eigentlich schade, denn Charisma ist weder unzeitgemäß noch angeboren. Gerade in unruhigen Zeiten kann eine charismatische Persönlichkeit Stabilität und Zuversicht in einem Team fördern.

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