Hannes Külz

Neues Seminar: Professionell texten

Unter dem Titel "Schnell und präzise schreiben - schriftliche Rhetorik für Fach- und Führungskräfte" hat KAYENTA ein neues Seminar in sein Programm aufgenommen. Es richtet sich speziell an Fach- und Führungskräfte, die einen klaren, effizienten und dennoch persönlichen Schreibstil entwickeln wollen.

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Trainer Hannes Külz erklärt im Interview, was dieses Seminar von gängigen Texter-Seminaren unterscheidet.

Wie ist das Seminar entstanden?

Wir betreuen in unserer Agentur eine ganze Reihe Mitarbeiter-Zeitungen. Einige Kunden schreiben ihre Texte selbst. Oft geben sie das Texten aber wieder auf, weil sie mit dem Ergebnis unzufrieden sind: Die Leser verstehen die Texte nicht und außerdem macht das Schreiben keinen Spass. Es dauert zu lange und die Rückmeldungen fallen überwiegend kritisch und gleichzeitig diffus aus.

Dagegen wollten wir etwas tun. So entstand die Idee zu unseren Seminaren.

Was macht Texte unverständlich?

Die Autoren sind meist Mitarbeiter aus Fachabteilungen. Durch ihre Ausbildung und tägliche Arbeit sind sie in ihrer Fachsprache verhaftet. Aus der Sicht der Kollegen sprechen sie eine Fremdsprache.

Für Führungskräfte und ihre Management-Begriffe gilt übrigens das gleiche. Und es kommt noch etwas hinzu: Medien wie SMS und E-Mail verführen zu einem ultra-kurzen Nachrichtenstil. Manche Texte wirken regelrecht zerrupft.

Bekommt ein Mitarbeiter eine solche Nachricht von seinem Vorgesetzten, ist er gleich zweifach verunsichert: Was genau ist sein Auftrag: Was soll er tun? Und wie steht der Vorgesetzte zu ihm? Was heißt es zum Beispiel, dass der Vorgesetzte die "schönen Grüße" weg lässt?

Sicher ist sich der Mitarbeiter nur darüber, dass der Vorgesetzte in Eile ist. Also traut er sich nicht nachzufragen und beginnt, zwischen den Zeilen zu lesen. Irgendwie kommt er zu einer Interpretation und macht seine Arbeit so gut er kann. Das Ergebnis weicht häufig von dem ab, was sich der Vorgesetzte vorgestellt hat. Für den Zusammenhang will das Seminar Sensibilität schaffen.

Woran erkennt ein Mitarbeiter, dass sein Chef in Ihrem Seminar war?

Also, zehn goldene Tipps gibt es bei mir nicht. Aber ich versuche, Aufmerksamkeit dafür zu wecken, welche Botschaften Führungskräfte zusammen mit ihren Texten transportieren, und was die Mitarbeiter daraus lesen. Für die Teilnehmer ist es oft überraschend, wie unterschiedlich Texte gelesen werden können.

Mitarbeiter wünschen sich Klarheit: Sie wollen eine eindeutige Arbeitsanweisung und sie wollen sehen, dass die Beziehung zwischen ihnen und ihrem Vorgesetzten in Ordnung ist.

Deshalb setzt das Seminar vor allem auf Handwerkszeug für gut verständliche Texte. Wir arbeiten praxisorientiert. Das heißt, die Teilnehmer schreiben selbst, diskutieren ihre Texte und suchen gemeinsam nach richtig guten Lösungen.

Über Hannes Külz

Hannes Külz ist ein Neuzugang im KAYENTA-Team. Bei der "Stiftung für die deutsche Wirtschaft" genießen seine Seminare bereits einen guten Ruf. Der Kontakt zu KAYENTA kam durch die Empfehlung eines Seminarteilnehmers zustande.

"Gut und gerne schreiben" ist das Motto seiner Seminare. Viele Menschen quälen sich und meinen, das Schreiben-Können sei eine angeborene Gabe. Ein weit verbreiteter Irrtum, denn das Schreiben verständlicher Texte beruht zu 75 Prozent auf Handwerk.

Texte nehmen einen großen Teil der beruflichen Kommunikation ein. Schnell, zügig und präzise schreiben können, macht das Leben leichter. Vom Handwerk unbenommen bleibt der persönliche Stil. Hannes Külz achtet darauf, seinen Seminarteilnehmern einen Bewertungsrahmen an die Hand zu geben, damit sie Texte systematisch analysieren und konstruktiv kritisieren können. Autor für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen.

  • Textchef der Medienagentur Kircher-Burkhart
  • Dozent für Public Relations an der Handelshochschule Leipzig (HHL)
  • Studium der Politik- und Verwaltungswissenschaft
  • Ausbildung als Journalist bei der Financial Times Deutschland und der Henri-Nannen-Schule