Buch: (UN)KLARHEIT — warum gute Führung nicht mit schnellen Antworten beginnt
In Projekten, Veränderungsvorhaben und Führungsrollen ist Klarheit oft das große Versprechen: klare Ziele, klare Rollen, klare Entscheidungen. Und doch hakt es manchmal gerade dort, wo alle kompetent sind und die Methode sitzt.
Ein Grund dafür ist so einfach wie tückisch: Klarheit und die Illusion von Klarheit fühlen sich oft gleich an.
„Das ist doch klar.“ In der Projektarbeit kann dieser Satz teuer werden. Alle nicken, alle gehen los — und erst später zeigt sich: Gemeint war keineswegs dasselbe. Nicht aus Unwillen, sondern weil mehrere plausible Bilder nebeneinanderstehen.
Genau hier setzt das Buch von Frank Habermann und Karen Schmidt an:
(UN)KLARHEIT — Sensorik und Selbstverteidigung für wirksame Führung.
Viele in der Projektmanagement-Community kennen die beiden durch den Project Canvas, der bei GPM und PMI anerkannt und geschätzt ist.
Mit (UN)KLARHEIT richten sie den Blick auf das, was vor und neben der Methode wirkt: die eigene Wahrnehmung, Selbstklärung und den professionellen Umgang mit Situationen, in denen noch nicht genug verstanden ist.
Im Zentrum steht das Clarity Wheel: ein Denkkompass, der hilft, persönliche Entschlossenheit von tatsächlicher gemeinsamer Klarheit zu unterscheiden — bevor aus Unklarheit teurer Aktionismus wird.
Eine Lektüre für Führungskräfte, Projektleiter, Sponsor, Entscheider und alle, die Orientierung geben müssen, obwohl die Lage noch nicht eindeutig ist.
(UN)KLARHEIT
Frank Habermann & Karen Schmidt
Berlin, Juni 2026
Softcover, 24,95 €
ISBN 978-3-9824455-1-9
Erhältlich über https://changepunk.com/clarity und im Buchhandel.
Über den Autor
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