20 Jahre Kayenta

Referent am 18. und 19. Juni 2018 in Hamburg

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Prof. Dr. Ayelt Komus

Professor für Organisation und Wirtschaftsinformatik & Leiter BPM-Labor, University of Applied Sciences, Hochschule Koblenz

Er ist als Wissenschaftler, Keynote-Speaker und Management-Consultant seit vielen Jahren einer der bekannten Vordenker zu agilen Methoden, Projektmanagement und Digitaler Transformation.

Prof. Komus ist Co-Initiator der Modellfabrik Koblenz, des IT-Radars und Initiator vielbeachteter Studien wie "Status Quo Agile", "agiles PMO", "Multitasking im Projektmanagement", evidenzbasierte "Erfolgsfaktoren Projektmanagement" und der "Projektumfeldstudie".

Er ist Fachbeirat des Projektmagazins und wissenschaftlicher Beirat der Heupel Consultants. Prof. Komus beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Potenzialen agiler Methoden und Methodenelemente auf Ebene von Projekt und Portfolio. Mit Analyse-Werkzeugen wie "myAgile", der "Stacey-Projekterfolgsmatrix" oder "Mein-Digital-Profil" entwickelt er Werkzeuge, die Unternehmen dabei unterstützen, Barrieren und Potenziale der Agilisierung und Digitalisierung besser zu erkennen und zu verstehen.

Weitere Informationen finden Sie über Herrn Prof. Komus unter www.komus.de.

 

Vorträge

1. Ökosystem Projekt - Was läßt Projekte gedeihen? Wie haben sich Projektmanagement und Erfolgsfaktoren in den letzten Jahrzehnten verändert?"

  • Welche Umfeldfaktoren den Projekterfolg beeinflussen
  • Projekterfolg - gestern, heute, morgen: Versuch eines Big Pictures der Veränderung
  • Diskussion und Q&As

Erfolg oder Misserfolg eines Projektes sind nicht nur dem Projektteam zuzuschreiben. Umfeldfaktoren wie Fehlerkultur, Projektkultur, Auftraggeber, Umfeld u.v.a. Faktoren, die aus dem Projektteam heraus nur schwierig direkt zu beeinflussen sind, spielen für den Projekterfolg eine gewichtige Rolle. Eine Studie in Zusammenarbeit mit dem Projektmagazin mit über 700 Teilnehmern zeigt, wo Unternehmen heute stehen und welche Faktoren des "Ökosystems Projekt" in welcher Form in den Fokus genommen werden sollten.

Erfolge und Erfolgsfaktoren stehen schon seit vielen Jahrzehnten im Fokus des Projektmanagements. Wie aber haben sie sich über die letzten Jahrzehnte verändert? Wie sehr stellen die zunehmende  Digitalisierung und Agile Methoden bisherige Erkenntnisse "auf den Kopf"?

Ein Blick über die Jahrzehnte hilft grundlegende Veränderungen und kurzlebige "Moden" besser voneinander zu trennen und zu erkennen und gibt Anstöße zu den Entwicklungen der Zukunft im Projektmanagement.

2. Projekt- und Portfoliomanagement für die Digitale Transformation - Wie agile Methodenelemente den erfolgreichen Übergang in die Digitalisierung unterstützen         

  • Wie agile Methoden Digitalisierung und VUCA adressieren
  • Agile Methoden: hybrid und selektiv statt schwarz oder weiß
  • Kontext ist King: Ausgangssituation und Aufgabe als Basis der Methodenwahl und Einführungsstrategie
  • Vom Projekt zu Programm und Portfolio: Impulse aus Skalierungsmethoden wie SAFe und LeSS umsetzen
  • Vom Management zu Leadership: Neue Rollen und Anforderungen für ProjektmanagerInnen und Management

Agile Methoden haben das Methodenset des Projektmanagements erweitert. Vor dem Hintergrund der neuen Herausforderungen durch Digitale Transformation und zunehmender Vernetzung wird inzwischen allgemein verstanden, dass agile Methoden an vielen Stellen eine sinnvolle Alternative oder Erweiterung zum klassischen Projektmanagement bedeuten.

Dabei lautet die Frage nur selten "entweder oder". Vielmehr werden Methoden und Techniken verknüpft, vermischt und fallweise genutzt. Wie aber lassen sich agile Elemente auch im Projekt- und -Entwicklungsprozess-Portfolio nutzbringend einbinden?

Agile Prinzipien und agile Skalierungsmethoden wie SAFe, LeSS und  Team of Teams geben wichtige und nutzbringende Impulse für die Weiterentwicklung. Mit der Nutzung agiler Methodenelemente wird deutlich, dass der Erfolg nicht nur im Realisierungsteam selbst begründet liegt. Umfeld und Auftraggeber müssen sich sinnvoll weiterentwickeln und zukünftig ihre Rolle neu interpretieren.