
Ihre Prüfung zum PMP umfasst 200 Fragen, die innerhalb von 240 Minuten zu beantworten sind. 25 davon werden nicht gewertet. Es handelt sich um Fragen, die das PMI für zukünftige Prüfungen testet. Eigens gekennzeichnet sind sie allerdings nicht.
Für das PMP Examen relevant sind demnach 175 Fragen. Jede Prüfung wird aufgrund der Fragekonstellation individuell gewichtet. Das PMI arbeitet mit unterschiedlichen Fragetypen, darunter
Situationsbezogene Fragen
Sie machen den größten Teil der PMP Prüfung aus. Gerade hier sind Sie auf Ihre Berufserfahrung angewiesen, um einschätzen zu können, worum es eigentlich geht. Fragen zum Verhaltenskodex des PMI (“PMI Code of Ethics and Professional Conduct.”) werden gerne in diesen Fragenkomplex eingeflochten.
Fragen nach der einen richtigen Antwort
Bei diesem Fragentyp sind Sie aufgefordert, aus mehreren Antworten die richtige auszuwählen. Auch wenn es anders aussieht: Nur eine Antwort stimmt. Maßgeblich ist der PMBOK Guide. Versuchen Sie deshalb, sich das PMI-Denken anzueignen.
Ablenkungsmanöver
Manche Fragen sind um zusätzliche Informationen erweitert, die Sie für Ihre Antwort gar nicht brauchen. Es kommt also darauf an, das Wesentliche zu erkennen und das Unwesentliche auszusortieren.
Wichtige-Formulierungen
Hin und wieder werden Ihnen Ausdrücke begegnen, die gut und richtig klingen, die es aber gar nicht gibt. Der “Charter Initiation Process” ist ein Beispiel dafür. Tatsächlich gibt es eine Initiierungsprozessgruppe die einerseits das Projekt, anderseits jede Phase unter bestimmten Voraussetzungen startet.
Berechnungen
Die Rechenaufgaben gehören zu den einfachsten Fragen – vorausgesetzt, Sie kennen Ihre Gleichungen. Rechnen Sie grob mit 20 Fragen aus dem Bereich.
Begriffsbestimmungen
In ungefähr 20 bis 25 weiteren Fragen werden Sie nach Begriffen gefragt, die Sie definieren müssen.
Die PMP-Prüfung wird als Computertest durchgeführt. Wenn Sie die Fragen durchgearbeitet haben, schicken Sie die Ergebnisse ab. Das Programm wird Sie fragen, ob Sie sich sicher sind. Wählen Sie “Ja” aus und innerhalb weniger Minuten erfahren Sie, ob Sie bestanden haben. Zusätzlich bekommen Sie ein Print-out, das Ihnen zeigt, in welchen Bereichen Sie gut oder weniger gut abgeschnitten haben. Nun dürfen Sie sich mit Project Management Professionell nach PMI betiteln.
Sechs bis acht Wochen nach der bestandenen Prüfung erhalten Sie einen Brief mit dem PMP-Zertifikat. Außerdem wird man Sie darüber informieren, wie Sie Ihren neu gewonnen Status aufrecht erhalten. Sie wissen ja: Das Zertifikat gilt drei Jahre. Danach steht eine Rezertifizierung an. Sollten Sie tatsächlich durchgefallen sein, dürfen Sie die Prüfung noch zweimal innerhalb eines Jahres wiederholen. Genaueres dazu erläutert das PMP Credential Handbook.
Foto: © Yuri Arcurs – Fotolia.com
Mehr zu Tricks und Fallgruben erfahren Sie in unseren unseren PMP-Vorbereitungskursen: “PMP Zertifizierung – Projekt Management Professional PMP®/PMI®” . Dort können Sie sich außerdem mit Gleichgesinnten austauschen und den Trainer persönlich fragen.







