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Telefonakquise für Gelegenheitstelefonierer

von Silke Nuthmann

Den Haken finden

Eigentlich wäre jetzt der Anruf an der Reihe … oder vielleicht sollte erst noch die Ablage … und nochmal den Artikel lesen, nur um inhaltlich fit zu sein …. Gelegenheitstelefonierer kennen das: Nach jeder Telefonpause muss die innere Hürde neu genommen werden. Der eine will sich nicht aufdrängen. Der andere scheut sich, Klinken zu putzen. Der Dritte fühlt sich von Anrufen selbst gestört. Die Hintergründe mögen unterschiedlich sein. Aber das unangenehme Gefühl, wenn es ans Telefonieren geht, kennen alle.

Dabei hat die Telefonakquise unbestreitbar Vorteile: Der direkte persönliche Kontakt. Die Möglichkeit, auf den Gesprächspartner einzugehen. Die Chance, einen alternativen Bedarf zu erkennen. Und: Während Mailings überwiegend im Papierkorb landen, sind beim Telefonieren die Chancen deutlich besser, den Wunsch-Gesprächspartner zu erreichen. Weiterlesen

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“Nein” sagen und dabei bleiben

Wie Sie mit Rückfragen umgehen, wenn Sie eine Bitte oder Aufforderung abgelehnt haben

“Nein” mögen Menschen nicht hören. Es bedeutet eine Grenze, manchmal Ablehnung, oft eine Enttäuschung. Wenn Sie die Bitte eines Kollegen ablehnen, kann es gut sein, dass er Sie doch noch umzustimmen versucht. Eine böse Absicht braucht nicht dahinter zu stehen. Oft ist es eine spontane Reaktion. Die Nachfrage bringt Sie dennoch in Zugzwang und offenbleibt, wie Sie am besten mit ihr umgehen.

Einfallstore für Manipulation

Zunächst kommt es darauf an, dass Sie – emotional gesehen – einen festen Stand haben. Wappnen Sie sich und schützen Ihre emotionalen Schwachstellen, damit Sie nicht in eine Falle laufen und ungewollt einknicken. Das Bedürfnis, sympathisch, verantwortungsvoll und hilfsbereit zu wirken, ist für Ihren Gesprächspartner der beste Angriffspunkt, doch noch den eigenen Willen durchzusetzen. Fünf Reaktionen werden Ihnen häufig begegnen: Weiterlesen

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Neue Führungskräfte: Stark mit leisen Tönen

Gute Nachrichten für alle, die mit einer lautstarken Selbst-PR schon immer haderten: Der Wind scheint sich zu drehen. War in den letzten Jahre der auffällige Selbstdarsteller tonangebend, gewinnen nach und nach die Leisetreter eine Lobby.

Introvertierte und andere Leisetreter werden zum Thema

Gleich zu Beginn des Jahres ist das Buch “Leise Menschen, starke Wirkung” von Silke Löhken bei Gabal erschienen. Offenbar sieht der Verlag einen Markt, sprich: einen Bedarf für das Thema. Auch Gudrun Happich bekennt sich zu ihrem Herzen für den leistungsbereiten Führungstypen ohne Star-Allüren. In ihrem Leistungsträger-Blog schreibt sie regelmäßig über das Arbeiten und Wirken ihrer Klientel. Soeben hat das Weiterbildungsmagazin “managerSeminare” den zurückhaltenden Menschen einen 5-seitigen Artikel gewidmet (managerSeminare Heft 169, April 2012). Endlich, möchte man rufen, denn bisher galten die Introvertierten als irgendwie mangel-behaftet – dabei sprechen wir von 50 Prozent der Menschen. Weiterlesen

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Führungskräfte: Wie Sie Ihre Wirkung bestimmen können

von Silke Nuthmann

Breitbeinig sitzt der Teilnehmer in meiner Trainingsveranstaltung. Er ist hochgewachsen, um die 50 Jahre und gewohnt zu führen. In seiner Firma arbeiten ausschließlich Männer. Mit der Zeit hat er sich ein autoritär-distanziertes Verhalten angewöhnt. Seine gerade Haltung und seine ausufernden Bewegungen lassen keinen Zweifel: Er ist der Chef im Ring.

Eines gibt ihm jedoch zu denken: Wiederholt bekommt er die Rückmeldung, er wirke arrogant. Ob er wisse, wie er dazu beitrage, frage ich ihn. “Nein”, antwortet er. “Das weiß ich nicht”. Merkwürdig, alle anderen im Raum können es mit Händen greifen. Doch wie wir uns sehen und was bei anderen ankommt, ist noch lange nicht dasselbe.

Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Körpersprache und Stimme

Ob jemand arrogant, angenehm selbstbewusst, schüchtern oder gehemmt wirkt, kann jedermann leicht erkennen. Aber woran liegt es? Das Zusammenspiel aus Körperhaltung, Stimme und Ausdruck zu analysieren, ist Aufgabe des Trainings. Mit der Analyse bekommen die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Wirkung zu steuern. Im Verlauf des Trainings habe ich dem Teilnehmer wieder und wieder sein Verhalten gespiegelt – mit einem Augenzwinkern, ein bisschen übertrieben. Auch von den anderen Seminarteilnehmern bekam er ein Feedback. Er hat daraufhin überlegt, in welcher Situation sein Führungsanspruch richtig und angemessen ist. In allen anderen Fällen hat er seine Körperhaltung angepasst. Weiterlesen

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Schlagfertig antworten

Ist der Ton in Deutschland aggressiver geworden? Oder wollen die Deutschen Verbalattacken einfach nicht mehr hinnehmen? Das Suchvolumen zum Begriff “schlagfertige Antwort” ist bei Google im Jahr 2009 sprunghaft angestiegen und hält sich seither auf hohem Niveau.

 (Grafik: Google Insights for Search, Suchbegriff “schlagfertige Antwort” von 2004 bis heute, März 2012)

Im Internet gibt es zahlreiche Tipps und Sprüche, um sich zur Wehr zu setzen. Empfehlenswert sind die wenigsten. Besonders aufgefallen ist mir dieser: “Was ist dir denn über die Leber gelaufen, dass du wieder so rumzicken musst?” – Antwort: “Was ist dir denn durchs Hirn gelaufen, dass du ständig blöde Fragen stellst?” Na, herzlichen Glückwunsch: Die beiden Kolleginnen dürfen sich auf eine spannungsreiche Zusammenarbeit freuen. Wer sich seinen Arbeitsplatz zur Hölle machen will, soll gerne Öl ins Feuer gießen. Etwas kultivierter geht es auch. Weiterlesen

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Storytelling: Mit einer guten Geschichte Vorbehalte abbauen

Als Führungskraft kennen Sie das: Sie gehen in eine Verhandlung oder ein Gespräch und wissen genau, dass Ihre Gesprächspartner voreingenommen sind. Natürlich können Sie die erwarteten Vorurteile direkt ansprechen. Dann aber kann es passieren, dass Ihre Gesprächspartner dem Gespräch ausweichen.

Eleganter ist es, eine Geschichte zu erzählen. Stellen Sie sich vor, Sie übernehmen eine neue Abteilung und Ihnen läuft der Ruf voraus, ein harter Hund zu sein. Die erste Begegnung mit Ihrem Team steht an: Ihre künftigen Mitarbeiter haben sich innerlich gewappnet und stehen mit verschränkten Armen vor Ihnen. Wie wollen Sie ihr Vertrauen gewinnen? Weiterlesen

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Querdenken: Wie Sie Ihre kreative Seite wecken

Querdenken ist sehr in Mode gekommen ist: Es gibt ein eigenes Magazin und der Querdenker-Club bei Xing hat über 100.000 Mitglieder. Doch was bedeutet Querdenken eigentlich?

Der Begriff “ausgetretene Pfade verlassen” weist auf den richtigen Weg: Unser Gehirn ist ein überaus komplexes Organ. Es macht nur zwei Prozent unseres Gesamtgewichts aus, verbraucht aber mehr als 20 Prozent unserer Energie. Um Energie zu sparen, bevorzugt es bewährte Denkmuster. Wenn wir ein Problem wahrnehmen und sofort eine Lösung aus unserem Erfahrungsschatz zuordnen, dann mag das praktisch und effizient sein – kreativ ist es nicht. Weiterlesen

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Business Talk in den USA: Gute Vorbereitung schafft Vorteile

“I cannot teach anybody anything, I can only make them think.” (Sokrates)
Der alte Spruch bleibt aktuell – wie ein Meeting in San Francisco zeigt, das zu Beginn des Jahres stattfand.

Zwei Männer treffen sich in einer Business Lounge auf dem Flughafen San Francisco / USA. Sie sehen sich zum ersten Mal. Der eine ist ein deutscher Geschäftsmann eines mittelständischen Unternehmens in Baden-Württemberg. Unmittelbar zuvor war er in Seoul / Korea. soeben ist er mit seinem Flugzeug gelandet. Natürlich trägt er einen dunklen Anzug und eine Krawatte. Der andere, ein Geschäftsmann aus Sacramenteo / CA erscheint in einem einfachen grauen T-Shirt und einer hellen Hose, so wie man sie im sonnigen Kalifornien häufig sieht. Weiterlesen

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Entscheidungen treffen: Vorsicht Expertenmeinungen

Unsere Welt ist ganz schön unübersichtlich geworden – umso schwieriger wird jede einzelne Entscheidung. Wer soll eigentlich alle Fakten, die man kennen sollte, in aller Vollständigkeit durchdringen? In solchen Fällen greifen wir gerne auf Expertenmeinungen zurück: Experten sind Personen, die einen erheblichen Teil ihrer Lebenszeit auf ein Thema verwendet haben. Sie verfügen über ein vertieftes Verständnis und können eine qualifizierte Empfehlung abgeben.

Das denken wir jedenfalls. Weiterlesen

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Ihr Weg zur PMP-Zertifizierung: Die Prüfungsschwerpunkte

Erfahrene Projektmanager stöhnen immer wieder darüber: In ihren Projekten müssen sie schnelle Ergebnisse produzieren, bevor überhaupt die Rahmenbedingungen und Ziele geklärt sind. Probleme im Projektverlauf sind auf die Art schon vorprogrammiert.

Vielleicht freut es Sie zu hören, dass das PMI immerhin 37 Prozent seiner PMP-Prüfung der Vorbereitung eines Projekts widmet. Als PMP-Projektmanager werden Sie in Zukunft auf jeden Fall gut vorbereitet sein.

Die Prüfungsfragen sind folgendermaßen auf die Themen des PMI verteilt:

Initialisierung des Projekts 13 Prozent

  • Planung 24 Prozent
  • Ausführung 30 Prozent
  • Monitoring und Controlling 25 Prozent
  • Projektabschluss 8 Prozent

Das bedeutet im Einzelnen: Weiterlesen

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