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Experten gehen mittlerweile davon aus, dass der größte Effekt im Projekt erzielt werden kann, wenn die Projektmitarbeiter sich professionell selbst organisieren können, d.h. die erarbeiteten Terminpläne auch eingehalten werden und die vorher vereinbarten qualitativen Ergebnisse abgeliefert werden.
Ist die Priorität des Projektes klar? Ist das Arbeitspaket genau beschrieben? Gibt es einen Netzplan, in dem der frühestmögliche und der spätmöglichste Zeitpunkt der Bearbeitung feststeht?
Dabei ist zu beachten, dass es Aktivitäten gibt, die ihre Verlängerung bis an das Projektende weitergeben. Andere Vorgänge können ohne Auswirkung auf das Projektende verlängert werden. Manche Aktivitäten sind kritisch, weil der frühestmögliche und spätmöglichste Starttermin zusammenfallen. Hier ist eine besondere Überwachung notwendig.
Bei einem Großteil unserer Arbeit orientieren wir uns nicht an der Wichtigkeit einer Aufgabe, sondern an unseren Vorlieben, am zeitlichen Druck einer Aufgabe und an Zufällen.
Ziel ist die Umstellung auf das systematische Arbeiten: das Wichtigste zuerst zu tun, aber dringende unwichtige Aufgaben liegen zu lassen oder zu delegieren.
Ob eine Aufgabe dringend ist, entscheidet sich nach einem von mir oder einem anderen gesetzten Termin.
Ob eine Aufgabe wichtig ist, entscheidet sich nach den gesetzten Zielen. Bringt die Erledigung dieser Aufgabe mich meinen Zielen bzw. den Unternehmenszielen näher?
Die Kunst, Wesentliches vom Unwesentlichen zu unterscheiden ist ein Erfolgsfaktor. Der amerikanische General und spätere Präsident Eisenhower gab diesem Prinzip seinen Namen: Das Eisenhower-Prinzip.
Sind Ihren Projekt-Mitarbeitern die Prioritäten klar?
Seminar-Tipp: Erfolgreiches Projektmanagement - Methoden und Techniken
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